Was ist Forex Handel?

Der Forex Handel – oft auch als Devisenhandel bezeichnet – ist der größte Finanzmärkte der Welt. Täglich werden hier 5,3 Billionen US-Dollar umgesetzt! Eine unvorstellbar hohe Zahl. Der Forex Handel wird für Trader dadurch sehr attraktiv. Ein großer liquider Markt, der 24 Stunden und 7 Tage Woche „geöffnet“ hat.

Erklärung: Wie funktioniert Forex Handel?

Generell werden Devisenkurse immer in Währungspaaren angegeben. Das liegt daran, dass der Trader eine Währung verkauft, während er gleichzeitig eine andere Währung ankauft. Jede der Währungen innerhalb dieses Währungspaares ist mittels einem dreistelligen Währungscode identifizierbar, also beispielsweise EUR/USD – Euro gegen US-Dollar – oder auch USD/JPY – also US-Dollar gegen Japanischen Yen. Die erste Währung innerhalb des Währungspaares wird als Basiswährung bezeichnet, gelegentlich auch als primäre Währung. Die zweite Währung innerhalb der Paarung wiederum nennt man Kurswährung oder auch Gegenwährung.

Der Devisenkurs wiederum gibt an, wie viel Kurswährung erforderlich ist, um einen Einheit der Basiswährung ankaufen zu können.

Beispiel für Devisenkurs

Möchte ein Trader also beispielsweise GBP/USD = 1,63792 kaufen, dann heißt das, dass ein Britisches Pfund einen Wert von 1,63792 US-Dollar hat. Damit ein Britisches Pfund gekauft werden kann, müssen also 1,63792 US-Dollar verkauft werden. Würde der Trader dagegen ein Britisches Pfund verkaufen, erhielte er im Gegenzug 1,63792 US-Dollar.

Der Forex ist letztendlich ein Handel mit Währungen unterschiedlicher Werte.

Wie Forex handeln?

depot-pruefenWer jemals ins Ausland gereist ist und dort nicht mit Euro bezahlen konnte, hat im Grunde genommen bereits Kontakt mit dem Devisen- oder auch Forex-Handel bekommen. Schon der Wechsel von Euro-Scheinen bei der Bank gegen eine andere Währung gehört als Aktivität generell schon zu dem großen und weltumspannenden Geflecht der Devisenmärkte. Fakt ist dennoch, dass diese relativ kleinen physischen Geldwechselgeschäfte aber nur einen winzigen Teil des tatsächlichen Devisenmarktes ausmachen. Der Devisenmarkt ist nämlich der größte und gleichzeitig auch liquideste Markt weltweit. Überwiegend werden jedoch Devisen online gehandelt.

Einfach ausgedrückt hält ein Trader bei Währungen die Geldscheine in seinen Händen, während bei Devisen der Transfer auf elektronischem Wege – wie eben am weltweiten Devisenmarkt – stattfindet.

Der Forex Handel bietet schon aufgrund der Hebelwirkung große Ertragsmöglichkeiten, die gleichzeitig einen relativ geringen Kapitaleinsatz notwendig machen – aber auch ein Risiko des kompletten Verlustes für den Trader. Der Trader kann im Forex von steigenden und fallenden Kursen profitieren.

Welche Zeiten gelten für den Forex Handel?

Global betrachtet starten die Forex-Öffnungszeiten am Sonntag um 22 Uhr MEZ und endet Freitag Abend 22 Uhr MEZ.

Das Ende des Forex Marktes ist jeweils in der Woche am Freitag um 22 Uhr, wenn der Handel in New York geschlossen wird.

In Sydney kann dann zwischen 22 Uhr und 7 Uhr des Folgetages gehandelt werden. Bereits zwei Stunden später startet der Handel in Japan, der wiederum um 9 Uhr morgens geschlossen wird. Zu dieser Zeit ist der Handel in London schon eine Stunde im Gange. In Großbritannien beziehungsweise in Europa kann der Handel bis 17 Uhr erfolgen. Die Handelszeiten auf dem Markt in New York liegen von 13 bis 22 Uhr.

Durch diese Öffnungszeiten ergeben sich jeweils einige Stunden an Schnittstellen, an denen der Markt besonders gut frequentiert ist. Das ist beispielsweise von 13 Uhr bis 17 Uhr der Fall, denn zu dieser Zeit sind sowohl die Märkte in Europa als auch den USA geöffnet.

Wo finde ich gute Forex Charts?

Im Internet finden sich unter dem Suchbegriff Echtzeit-Charting-Tool einige Angebote von richtig guten Forex Charts. Diese sind zuverlässig und technisch hochentwickelte Ressourcen und einige davon sind durch intiuitive Bedienung auch für Einsteiger und erfahrene Benutzer gleichermaßen sinnvoll. Die einzelnen Eingabefelder machen Suche und Auswahl von Tausenden Instrumenten möglich – also beispielsweise Aktien oder Indizes, Rohstoffe oder Währungen, ETFs oder Staatsanleihen und auch Finanztermingeschäfte.

Auch bei dem jeweiligen Broker, wie beispielsweise Easy Forex, finden Sie gute Forex Charts. Einige achten daher bei einem Depotvergleich gezielt nach hervorragenden Chart Anbietern.

Forex Chart

Fällt beim Forex Handel Abgeltungssteuer an?

Für Trader, die ihre Steuererklärung in Deutschland machen, fällt Abgeltungssteuer an, sofern die Gewinne eventuelle Freibeträge übersteigen.

Das heißt, dass sofort nach dem jeweiligen Schließen eines Gewinnertrades bereits der Forex Broker eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent und den zusätzlich anfallenden Solidaritätszuschlag abziehen muss. Somit werden von jedem Gewinn rund 27 Prozent einbehalten, während Verluste zu 100 Prozent zwar allein getragen werden müssen, allerdings den Gewinnen gegen gerechnet werden können.

Handelt ein deutscher Trader wiederum bei einem Broker, der seinen Sitz in England hat, dann wird zwar auch die Abgeltungssteuer auf Gewinne fällig – allerdings dann erst am Ende des Jahres auf die gesamte Aufstellung von Gewinnern und Verlierern.

Das heißt, dass der Trader in diesem Falle also seine Gewinne zunächst zu 100 Prozent behalten kann und damit auch vollkommen reinvestieren. Erst zum Ende des Jahres fällt dann die Steuer auf den erzielten Gesamtgewinn an, indem er diese in seiner Steuererklärung angibt.

Nachteilig ist allerdings, dass zahlreiche englische Forex Broker keinen deutschen Kundendienst zur Verfügung stellen. Die Lösung sind in diesem Falle in Deutschland ansässige Unternehmen mit einem deutschsprachigen Support, die wiederum in England die Aufträge abwickeln. Damit kann ein Trader beispielsweise auf einen deutschen Kundendienst zurückgreifen, muss aber innerhalb des Jahres keine Abgeltungssteuer bezahlen, weil die Abwicklung der Trades in England erfolgt.

Gibt es einen Bonus beim Forex Handel?

Die Zahl der Forex Broker ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das liegt daran, dass sich die Märkte den privaten Tradern geöffnet haben, die zuvor nur für institutionelle Händler zur Verfügung standen.

Für Forex Broker ergibt sich der Nachteil, dass der Wettbewerb enorm geworden ist und ein wahrer Kampf um neue Kunden entstanden ist. Deshalb werben viele Forex Broker inzwischen für Neukunden mit einem reizvollen Bonus. Schlecht ist ein Forex Bonus nicht, allerdings sollte der Trader auch einen Blick auf das Kleingedruckte werfen. Der interessanteste Bonus ist zwecklos, wenn die Voraussetzungen für eine Auszahlung zum Beispiels wegen eine zu hohen Mindestumsatzes vom Trader nicht erfüllt werden können.

Forex Handel Bonus

Ist Forexhandel Glücksspiel?

Betrachtet man die Werbung, die private Trader locken möchte, könnte man fast meinen, dass es sich beim Forex Handel um ein reines Glücksspiel handelt. Die Frage hier ist wohl eher, wer die Entscheidungen trifft, um einen seriösen Handel von einem Glücksspiel zu unterschieden.

Ein völlig unerfahrener Trader, der keinerlei Vorkenntnisse hat und mit dem Handel beginnt, dabei rein nach Gefühl agiert, ist mit Sicherheit als Glücksspieler zu betrachten, der auch im Casino sein Geld investieren könnte. Dieser unerfahrene Trader betreibt sicherlich ein Glücksspiel. Das ist nicht verboten, denn manch eine Person möchte nicht wirklich mit Forex Geld gewinnen und nutzt eher den Nervenkitzel – besonders in volatilen Handelszeiten. Hier sind die Gewinnchancen größer als in so manchem Casino und ein Trader mit glücklichem Händchen kann aus 50 Euro auch schnell einmal 5.000 Euro machen.

Dennoch ist der Forex Handel kein Glücksspiel, denn der überwiegende Teil der Marktteilnehmer trifft gezielte und fachlich fundierte Entscheidungen. Denn schließlich entwickeln sich die Kurse nicht zufällig, sondern nach Angebot und Nachfrage.

Was ist eine Margin?

Die Margin kann man auch als Sicherungseinlage bezeichnen. Diese muss zunächst hinterlegt werden, damit eine Position eröffnet werden kann.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Transaktionskosten oder Gebühren, sondern um einen Anteil des zu handelnden Kapitals, das als Sicherung oder eben Margin hinterlegt wird. Der Trader kann seine jeweils gebundene und verfügbare Margin in seinem Konto-Fenster innerhalb der Trading Station erkennen.

Allerdings darf die Margin nicht mit einem Wertpapierkredit verwechselt werden.

Unsere Erfahrungen im Forex Handel

Unsere Erfahrungen beim Forex Handel zeigen, dass es interessant sein kann, sich an diesem weltweiten Handel mit den Devisen zu beteiligen. Allerdings sollte man nicht der Werbung glauben, dass hier einfach schnelles Geld gemacht werden kann.

Eine gründliche Einarbeitung in die Materie und Erfahrungswerte spielen eine wichtige Rolle, um im Handel erfolgreich zu werden, vielleicht sogar als Daytrader. Dazu sollte man für den Handel nur das Geld einsetzen, dass im Zweifelsfalle auch als Verlust entbehrlich ist.

Nutzen Sie ein Demokonto beim Forex Handel




Das Forex Demokonto ist eine gute Lösung, um einen Einblick in das Traden zu bekommen. Da der Handel mit den Devisen nicht mehr nur von institutionellen Händlern betrieben wird, sondern dass auch immer mehr private Trader auf den Markt stoßen, bieten sehr viele Forex-Broker inzwischen das Demokonto an.

Hier kann der Einsteiger in den Forex Handel zunächst auf fast spielerische Art am Handel teilnehmen, ohne dafür Echtgeld einsetzen zu müssen. Der Handel erfolgt mit Spielgeld und der Trader kann ein Gefühl für den Devisenhandel entwickeln. Zwar kann er mit dem Demokonto keine Gewinne erzielen – allerdings muss er auch keine Verluste fürchten.

Kann ich auch am Wochenende Forex handeln?

Der Devisenhandel ist nicht zentral organisiert und findet vollständig außerbörslich statt. Die Marktteilnehmer (Geschäfts- und Zentralbanken, Trader, Institutionelle Anleger und Regierungen) handeln direkt untereinander.

Die dezentrale Struktur führt dazu, dass Forex Markt Handelszeiten nicht von einer einzelnen Institution festgelegt werden. Sie ergeben sich vielmehr aus dem Umstand, dass durch die weltweite Zeitverschiebung in der Zeit von Sonntagabend ca. 22.00 Uhr und Freitagabend ca. 23.00 Uhr irgendwo auf der Welt immer Handel stattfindet. Da jeder Käufer oder Verkäufer via Internet jederzeit mit einem anderen Marktteilnehmer handeln kann, sind die Forex Markt Öffnungszeiten weltweit identisch.

Bei einigen Forex Brokern ist daher auch der Forex-Handel am Wochenende ohne Weiteres möglich.

Forex Handel muss man lernen

Forex Handel lernenDer Forex ist kein Markt, auf dem man einfach schnell große Gewinne erzielen kann. Möglicherweise kann auch ein Einsteiger in das Trader mit seinem ersten Handel einen Gewinn einfahren. Das ist dann aber reines Glück, auf das man sich in Zukunft nicht verlassen sollte.

Die richtigen Zeiten für einen Ankauf oder Verkauf muss man erlernen – und diese passenden Zeiten ergeben sich aus wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und es ist zudem wichtig, zur richtigen Zeit den richtigen Trade zu schließen. Kurz und gut: Traden im Forex Handel ist nicht einfach und bedarf einer längeren Lernphase. Noch mehr Tipps finden Sie hier: Forex Handel lernen.

Viele Trader nutzen für den Forex Handel binäre Optionen. Doch auch wenn diese recht einfach zu verstehen sind, gibt es doch einige Dinge zu beachten. Mehr dazu: Tipps für binäre Optionen Anfänger.

PayPal ist der meistgenutzte Einzahldienst beim Forex Handel

Das PayPal der meistgenutzte Einzahldienst im Forex Handel ist, verwundert nicht wirklich. Im Handel mit PayPal zu bezahlen, bietet für Trader höchstmögliche Sicherheit. Deshalb nutzen viel Trader PayPal sehr gerne, denn sie haben auch hinsichtlich Ihrer eigenen Daten höchstmögliche Sicherheit.

Obwohl Broker rein rechtlich schon gehalten sind, mit Daten mit höchstmöglicher Sorgfalt umzugehen, gibt PayPal dem Trader ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.

Diese Gebühren fallen beim Forex Handel an

Der Forex Broker, also der Anbieter für das Forex Konto, übernimmt im Handel die Rolle eines Dienstleisters für den Trader, der für seine Dienste natürlich entlohnt werden möchte. Das Abwickeln von Orders ist eine Dienstleistung und diese kann und müssen bezahlt werden. Die Entlohnung für den Broker erfolgt über eine Abgabe von Gebühren oder aber Bearbeitungskosten.

Für Trader gilt, dass die durchschnittlichen Kosten für jede Transaktion zwischen 0,1 und 0,6 Prozent der entsprechenden gehandelten Summe ausfallen. Führt der Trader also einen entsprechenden Trade mit 10.000 Euro durch und muss eine Gebühr von 0,5 Prozent dafür zahlen, fallen für diesen Trade 50 Euro an Gebühren an.

Forex Handel BasiswerteDas ist auf den ersten Blick vor dem Hintergrund der Tradingsumme kein hoher Betrag. Geht man jetzt davon aus, dass der jeweilige Börsenhändler eine gute Wahl gefällt hat und sein Gewinn innerhalb von 10.000 Euro liegt bei 500 Euro, stellt man fest, dass 10 Prozent des jeweiligen Gewinns als Gebühr an den Broker abgeführt werden müssen. Langfristig und bei intensivem Traden können die hohen Profite also durch Kosten und Gebühren erheblich geschwächt werden.

Oft verlangen Broker zwar keine direkt Gebühr, sondern verdienen an den Spreads. Daher sollten Sie stark auf die Spread-Konditionen Acht geben.

Achten Sie auf den Hebel

Eines der spannendsten Charakteristika innerhalb des Forex ist der sogenannte Hebel, auch als Finanzhebel bezeichnet. Dieser macht es möglich, auch bei noch überschaubaren Einsätzen innerhalb von kurzer Zeit große Gewinne zu erzielen.

Allerdings birgt der Hebel auch erhebliche Risiken für den Trader, die er vor der Aufnahme des Handels kennen sollte. Der Trader kann nämlich mittels Hebel ein mehrfaches seines Einsatzes zum Traden nutzen – sollte sich aber bewusst sein, dass bei einem Verlust auch erhebliche Geldbeträge verloren gehen.

Unsere Broker Empfehlungen für den Forexhandel

OptionBit ist nach unseren Erfahrungen ein Broker für den Forex Handel, den wir guten Gewissens empfehlen können. Faire Konditionen, zuverlässige Auszahlungen und große Einlagesicherheiten sind für Trader die besten Bedingungen, um mit diesem Broker Erfolge einzufahren. Hier können Sie Forex mittels binären Optionen handeln. Die Vorteile des binäre Optionen Broker sehen Sie hier:

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Broker für den Forex Handel im Test

Unser Forex Handel Test hat gezeigt, dass vor allem die Forex Broker Plus500, Easy Forex, Markets.com, NSFX und AvaTrade ausgezeichnete Konditionen bei gleichzeitig sehr hoher Kundenzufriedenheit bieten. Die Unterschiede und welcher Broker sich für wen eignet, sehen Sie in folgender Tabelle:

BrokerDepotgebührOrderkostenDepot ab
0 Euro0 € nur Spread100 Euro
0 Euro0 € nur Spread100 Euro
0 Euro0 € nur Spread25 Euro
0 Euro0 € nur Spread100 Euro
0 Euro0 € nur Spread300 Euro